Unterstützung einer ökologisch verträglichen Landwirtschaft ohne Glyphosat

 

Am 10.08.2018 hatte ein US-Geschworenengericht die Bayer-Tochter Monsanto verurteilt Dewayne Johnson Schadensersatz in Höhe von $ 289 Mio. zu bezahlen. Das Geschworenengericht sah die Verantwortung für die Krebserkrankung des 46-Jährigen eindeutig bei Monsanto, nachdem dieser als Platzwart an kalifornischen Schulen Unkrautvernichter (darunter die glyphosathaltigen Roundup und Ranger Pro) dieses Unternehmens bis zu 30 mal im Jahr verwendet hatte.

 

Heute ist Johnson todkrank und hat Lymphdrüsenkrebs. Er bereut es,  Roundup an Schulen eingesetzt zu haben und hätte dies nie getan, wenn er die Gefahren gekannt hätte. In den USA sind rund 5.000 weitere Klagen gegen Monsanto anhängig.

 

Als Landwirtschaftsminister machte sich Christian Schmidt (CSU) für eine Verlängerung des Glyphosat-Einsatzes in der EU stark. Im Oktober 2018 wurde bekannt, dass er einen Posten im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG anstrebt, dem Unternehmen, das die höchsten Mengen des Mittels verbraucht.

 

Monsanto, mit Gift und Genen - Dokumentarfilm auf arte-TV vom 23.04.2014

 

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse werfen enorme Bedenken bezüglich der Sicherheit des meistbenutzten Herbizidwirkstoffes auf.

Lesen Sie dazu auch den folgenden Beitrag des Umweltinstitut München e.V.